Schwarzzelt-Projekte
Der Jurten Weltrekord von 1995 PDF Drucken

Im Sommerlager 1994 war unser Trupp in Bayern am Grüntensee. Wie überall, hatten wir unsere Jurte mit. Nach einiger Zeit stand die Jurte an der richtigen Stelle nur mit der falschen Dachseite nach oben. Gut, wir bauten sie wieder ab und wieder auf. Später stellten wir fest, daß die Überlappung der einzelnen Dachplanen auch nicht korrekt war. Bevor der erste Regen kommen sollte, wollten wir auch diesen Fehler beseitigen. Also bauten wir die Jurte wieder ab und wieder auf. Nach diesem hin und her waren wir absolute Spezialisten im Jurtenauf- und abbauen.

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Die Basilika - eine Jurtenkirche PDF Drucken

Das Zelt, diese "Architektur auf Zeit" , dient nicht nur zum Schutz, sondern ist, wie ein kirgisisches Sprichwort sagt, der Tempel eines Gottes. Wegen des leichten Transports sind es in der Regel die Nomaden, denen es als Behausung dient. In den einzelnen Erdteilen wurden die unterschiedlichsten Formen entwickelt, die Kata der Lappen, das Tipi der Prärieindianer, die Jaranga der sibirischen Nomaden oder das schwarze Zelt in Nordafrika und im Orient. Aber heute noch wohnen viele Völker der Erde in Zelten. Bei uns verbreiten sie lediglich Ferienromantik. Bis auf die Lager der Pfadfinder. Ein solches Lager bzw. die Kirche eines dieser Lager soll hier vorgestellt werden.
Manfred Aichele

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Black Castle 2005 PDF Drucken

Entstehungsgeschichte (aus einem Text der LL):

Erste Gedanken zum diesem Projekt entstanden bei Up2date in Westernohe, damals gab es ein Gespräch zwischen der Lagerleitung und Rita Bergstein (Bundesamt DPSG). Inhalt war - unter anderem - die Frage, was auf dem Weltjugendtag 2005 erbaut werden könnte. Letztendlich wurde aber nur beschlossen, dass sich jeder Gedanken machen solle, was erbaut werden könnte, das auch zum Thema Weltjugendtag passt und in das Gesamtvorhaben, ein Pfadfinderzeltlager zu veranstalten, integrierbar ist.

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Black Castle 1998 PDF Drucken

Vom 30. April - 03. Mai 1998 veranstalteten einige Pfadfinderleiter aus Heining und Kirchdorf das Jurtenwochenende "Black Castle" in der Messerschmidmühle. Gemeinsam mit ca 150 Pfadfindern aus ganz Deutschland bauten sie dort innerhalb von weniger als 48 Stunden fast nonstop eine riesige Burg aus Schwarzzelten. Bei teilweise strömenden Regen entstand so aus 25 Jurten, 2 Doppelhochkohten, mehreren tausend Metern Seil, 300 Häringen, und vielen mehr ein Peace-Zeichen aus Zelten. Damit wollten sie ein Zeichen des Friedens setzen und die Menschen auffordern etwas friedlicher durchs Leben zu gehen. Als krönenden Abschluß spielte die Band "Hard Attack" am Samstag Abend in der Jurtenburg.

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Das Mazedrom - oder die Jurte ohne Abspannseile PDF Drucken

Selbst nach ca. 70 Jahren Schwarzzeltgeschichte gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Hier wird die Jurte mit einer 3.Zeltbahnvariante kombiniert: dem Dreieck. Ein interessanter Vorteile dieser Konstruktion liegt neben dem zusätzlichen Platz in der Jurte besonders in dem Umstand, daß die äußeren Abspannseile überflüssig sind. Doch lest selbst!

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Jurtenburg zum Jubiläum des PbW PDF Drucken

Wir im Stamm Wilde Gesellen waren schon immer sehr handwerklich orientiert, was sich in unserer Stammesarbeit auch in Lagerbauten und Zeltkonstruktionen widerspiegelte. Als im Sommer 2005 die Planungen für das Bundeslager 2006 begonnen haben, wurden wir gefragt, ob wir uns nicht um eine Jurtenburg kümmern wollen. Für uns gar keine Frage, selbstverständlich nahmen wir diese Herausforderung an. Zu diesem Zeitpunkt war das Aussehen der Burg noch vollkommen offen und auch ein Erbauerteam gab es noch nicht.

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